Lerne verstehen - verstehen zu lehren

Wenn du mit den Tieren sprichst, werden sie mit dir sprechen und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst, dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst wirst du fürchten.
Was du fürchtest zerstörst du.
Häuptling Dan George
Voraussetzung ein Wesen kennenzulernen ist, es zu verstehen. Wenn wir uns unter Menschen kaum noch verstehen, wieviel schwieriger ist es dann, uns einem artfremden Lebewesen gegenüber verständlich zu machen!
Um die Sprache der Hunde zu verstehen und um uns Hunden gegenüber verständlich zu machen, müssen wir versuchen zu verstehen wie Hunde denken und fühlen. Wir müssen endlich akzeptieren, dass unsere Haustiere halt eben anders sibnd als Menschen! Einzigartig und wundervoll. Auch, oder gerade in ihrem Anderssein.
Hunde kennen keine Moral (kein richtig / falsch nur sicher / gefährlich)
sie sind Raubtiere (sie suchen, hetzen, fangen, zerlegen, zerkauen alles was ihnen unter die "Augen" kommt
sie lösen Konflikte durch ritualisierte Agression (sie schreiben keine Leserbriefe, ziehen niemals vor Gericht)
sie können nie falsch sein, kennen keine Missgunst und keine Verlogenheit
sie kennen keinen Ehrgeiz (!)
Aber sie sind sozial, suchen Geborgenheit, kennen Trauer und Freude und sind fähig zu einfachem logischem Denken.
Hunde sind Lernlebewesen wie wir Menschen
Hunde lernen wie Menschen oft durch Nachahmung aber vor allem durch Versuch am Erfolg.
Versuch am Erfolg ist Lernen durch Bestätigung und Belohnung
Unser Ziel im Zusammenleben und in der Arbeit mit Hunden soll sein, zu lernen Hunde zu verstehen und uns so verhalten zu lernen, dass Hunde uns verstehen können.
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